Pflaster & Bau

Außenanlagen 2026: Pflasterbau, Terrassenplatten & L-Steine richtig planen – der Fachleitfaden für Bad Kreuznach & Region

SHG Garten- und Landschaftsbau14 Min. Lesezeit
Moderne Außenanlage in Bad Kreuznach: Terrasse mit großformatigen beigen Feinsteinzeugplatten, angrenzende Einfahrt aus anthrazit-grauem Betonpflaster mit Sickerfugen und ein mit L-Steinen abgefangener, bepflanzter Hang vor den Weinbergen der Nahe

Wer heute ein Grundstück neu gestaltet oder eine in die Jahre gekommene Außenanlage erneuert, steht vor anderen Fragen als noch vor zehn Jahren. Starkregen, der in Minuten fällt und Höfe überflutet. Hitzesommer, in denen dunkle Beläge zur Herdplatte werden. Terrassenplatten in Großformaten, die aussehen wie ein Wohnzimmerboden – und genauso präzise verlegt werden müssen. Und Hanglagen, die im Raum Bad Kreuznach, an der Nahe und in Rheinhessen eher die Regel als die Ausnahme sind.

Die gute Nachricht: Pflasterbau, Terrassenbau und Hangbefestigung mit L-Steinen sind heute technisch so ausgereift wie nie. Die schlechte: Genau dadurch ist die Spanne zwischen einer fachgerecht gebauten Außenanlage, die 30 Jahre hält, und einer billig gebauten, die nach drei Wintern absackt, größer geworden. Der Unterschied liegt fast immer dort, wo man ihn nicht sieht – im Unterbau, in der Entwässerung, im Höhenkonzept.

Als Fachbetrieb für Garten- und Landschaftsbau aus Bad Kreuznach bauen wir seit 2011 Außenanlagen mit eigenem Fachpersonal – von der gepflasterten Einfahrt über die Terrasse aus Keramik oder Naturstein bis zur Stützmauer aus L-Steinen. In diesem Leitfaden fassen wir zusammen, was 2026 bei der Planung wirklich zählt, welche Bauweisen sich bewährt haben, welche Fehler wir auf fremden Baustellen immer wieder sehen – und wie die drei Gewerke zu einer stimmigen, klimafesten Außenanlage zusammenwachsen.

Warum Außenanlagen 2026 anders geplant werden müssen

Eine Außenanlage war lange eine rein gestalterische Frage: Welcher Stein, welche Farbe, welches Muster? Heute kommen drei technische Anforderungen hinzu, die jede seriöse Planung von Anfang an berücksichtigt – und die sich gegenseitig beeinflussen.

Die drei Treiber moderner Außenanlagenplanung:

  • Starkregen & Regenwassermanagement: Immer mehr Kommunen in Rheinland-Pfalz – Bad Kreuznach eingeschlossen – berechnen Niederschlagswasser nach versiegelter Fläche. Flächen, auf denen Regen vor Ort versickert, entlasten den Kanal, schützen das eigene Haus und können Gebühren senken. Versickerungsfähiges Pflaster ist damit vom Nischenprodukt zum Standard geworden.
  • Hitze & Oberflächentemperatur: Dunkle, dichte Beläge speichern Wärme und geben sie abends ab. Helle Oberflächen, offene Fugen, Verdunstungsflächen und gezielte Bepflanzung senken die gefühlte Temperatur auf Terrasse und Hof spürbar. Nicht zufällig dominieren 2026 warme, helle Naturtöne wie Sand, Beige und Greige.
  • Der Außenraum als Wohnraum: Terrassen werden größer, Platten werden größer, die Übergänge zum Innenraum werden schwellenlos. Das verlangt millimetergenaue Höhenplanung, sauberes Gefälle und Verlegetechniken, die für Großformate geeignet sind.

Das System denken, nicht das Einzelteil

Einfahrt, Terrasse, Wege, Stufen, Stützmauer und Entwässerung sind physisch miteinander verbunden. Die Höhe der Terrasse bestimmt die Höhe des Weges, der Weg gibt die Anschlusshöhe der Einfahrt vor, die Einfahrt muss zur Straße entwässern, und die L-Steine am Hang müssen das alles seitlich sicher abfangen. Wer diese Kette in einem Höhen- und Entwässerungskonzept plant, spart später teure Korrekturen – und bekommt eine Anlage, die wie aus einem Guss wirkt.

Pflasterbau 2026: Bauweisen, Formate und was wirklich hält

Moderner Pflasterbau ist mehr als Steine verlegen. Er beginnt mit der Frage, welche Last die Fläche tragen muss (Fußgänger, PKW, Lieferverkehr), wie sie entwässert werden soll und wie sie sich in 20 Jahren verhalten soll. Daraus ergeben sich Bauweise, Schichtdicken und Material – nicht umgekehrt.

Ungebundene oder gebundene Bauweise?

Die klassische, bewährte Variante ist die ungebundene Bauweise: Pflastersteine liegen in einem Splitt- oder Sandbett auf einer verdichteten Schottertragschicht, die Fugen sind mit Splitt oder Sand gefüllt. Sie ist flexibel, reparaturfreundlich, versickerungsfähig und für die allermeisten privaten Einfahrten, Höfe und Wege die richtige Wahl.

Die gebundene Bauweise setzt die Steine in Drainmörtel auf eine Drainbetontragschicht und verfugt mit gebundenem Fugenmörtel. Sie ist teurer und aufwendiger, aber bei Natursteinpflaster mit hoher Belastung, bei Rinnen, Stufen oder Flächen mit Kehrmaschinen-Reinigung oft die dauerhaftere Lösung – vorausgesetzt, sie wird konsequent gebunden ausgeführt. Mischbauweisen (gebundene Fuge auf ungebundenem Bett) sind einer der häufigsten Schadensverursacher, die wir sehen.

Der Aufbau, der über die Lebensdauer entscheidet

Für eine PKW-befahrene Fläche rechnen wir mit einer Gesamtaufbauhöhe von rund 40 bis 50 cm. Der Boden wird ausgehoben, das Planum profilgerecht mit Gefälle verdichtet, eine frostsichere Schottertragschicht lagenweise eingebaut und verdichtet, darauf eine Splittbettung von etwa 3 bis 5 cm abgezogen. Erst dann werden die Steine verlegt, ausgerichtet, verfugt und abgerüttelt. Wir arbeiten nach den anerkannten Regeln der Technik – bei Pflaster- und Plattenbelägen sind das insbesondere die DIN 18318 und die ZTV Pflaster-StB – und dokumentieren die Verdichtung. Genau hier wird bei Billigangeboten gespart, und genau hier entstehen später Absackungen, Pfützen und lose Steine.

Materialien und Formate im Vergleich

Die Wahl des Pflastersteins ist der größte Hebel für Optik und Preis. Für 2026 sehen wir klare Tendenzen: großformatige, ruhige Verlegebilder, helle und warme Farbtöne, versickerungsfähige Systeme sowie CO2-reduzierte Betonsteine, die mit weniger Zement hergestellt werden und dieselbe Belastbarkeit erreichen.

Pflastermaterialien für Einfahrten, Höfe und Wege im Überblick
MaterialStärkenWorauf achten
BetonsteinpflasterRiesige Format- und Farbauswahl, hohe Maßgenauigkeit, wirtschaftlich, in CO2-reduzierten Varianten verfügbarFür PKW mindestens 8 cm Steindicke, Oberflächenschutz gegen Flecken sinnvoll
Naturstein (Basalt, Granit, Grauwacke, Sandstein)Unikate, sehr langlebig, wertig, ideal für historische Höfe und Weingüter an der NaheHöherer Preis, bei starker Belastung gebundene Bauweise prüfen, Sandstein nicht in Salzbereichen
Sicker- und DrainpflasterVersickerungsfähig, entlastet Kanal, relevant für die Niederschlagswassergebühr, kühlt durch VerdunstungFugen regelmäßig sauber halten, Unterbau muss durchlässig aufgebaut sein
Rasenfugen- und RasengittersteineBegrünbar, versickerungsfähig, günstig – ideal für Stellplätze und NebenflächenNicht für stark frequentierte Fußwege oder Rollatoren geeignet
Großformatplatten (Beton, Keramik, Naturstein)Modern, ruhige Flächenwirkung, fließender Übergang zur TerrasseBefahrbarkeit nur mit ausreichender Plattendicke und gebundenem oder speziell verdichtetem Unterbau

Terrassenbau: Terrassenplatten richtig verlegen

Die Terrasse ist 2026 das Herzstück der Außenanlage – und das Gewerk mit den höchsten Ansprüchen an Präzision. Feinsteinzeugplatten in 60 × 60, 80 × 80 oder 120 × 60 cm, fugenarme Verlegebilder, schwellenlose Übergänge zum Wohnzimmer: Das sieht großartig aus, verzeiht aber keinen Fehler im Unterbau. Beim Terrassenbau entscheidet die Verlegeart über Haltbarkeit, Trittschall, Pflege und Preis.

Keramik, Beton oder Naturstein?

Keramische Terrassenplatten (Feinsteinzeug) in 2 cm Stärke haben sich als Standard etabliert: frostbeständig, farbecht, fleckenunempfindlich, kaum wasseraufnehmend und mit Rutschhemmung R11 auch nass sicher. Betonplatten bieten ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis und viele Oberflächen. Naturstein – etwa Quarzit, Granit oder heimischer Sandstein – bleibt die edelste, aber pflegeintensivste Lösung.

Die drei Verlegearten im Vergleich

Welche Verlegeart passt, hängt von Plattenmaterial, Aufbauhöhe, Untergrund und Nutzung ab. Wir beraten auf der Baustelle, nicht im Katalog.

Verlegearten für Terrassenplatten
VerlegeartGeeignet fürVorteileGrenzen
Ungebunden im SplittbettBeton- und Natursteinplatten, Keramik mit ausreichender DickeBewährt, versickerungsfähig, reparaturfreundlich, wirtschaftlichGroße dünne Keramikplatten können bei Punktlast brechen, Fugen wandern ohne Randeinfassung
Auf Stelzlagern / Plattenlagern2-cm-Keramik auf Dachterrassen, Balkonen, über AbdichtungenGeringe Aufbauhöhe, Wasser läuft unter der Platte ab, Leitungen bleiben zugänglichHohlklang beim Begehen, Randbereiche müssen gesichert werden, nicht für befahrbare Flächen
Gebunden in DrainmörtelGroßformatige Keramik und Naturstein, hoch beanspruchte Flächen, StufenVollflächig gebettet, kein Kippeln, kein Fugenausbluten, sehr langlebigHöherer Aufwand, Drainbeton-Tragschicht nötig, nur vom Fachbetrieb sauber auszuführen

Fünf Regeln, die jede Terrasse einhalten muss

  • Gefälle: Mindestens 2 % vom Haus weg – bei 4 m Terrassentiefe sind das 8 cm Höhenunterschied, die im Unterbau geplant werden müssen, nicht im Belag.
  • Fuge: Keramikplatten brauchen mindestens 3 bis 5 mm Fuge; „fugenlos“ verlegte Platten reißen an den Kanten und lassen kein Wasser ab.
  • Randeinfassung: Jede ungebundene Fläche braucht einen festen Rand (Randstein, Stahlkante, Betonrückenstütze), sonst wandern Platten und Fugen.
  • Sockelanschluss: Zwischen Belag und Hauswand gehört eine Bewegungsfuge mit Kiesstreifen oder Drainrinne – nie Platten direkt an den Putz drücken.
  • Höhenkonzept: Türschwelle, Belagsoberkante und Weg werden gemeinsam geplant. Ein barrierefreier, schwellenloser Übergang ist nur mit passender Entwässerungsrinne direkt vor der Tür sicher.

L-Steine setzen: Hangbefestigung, die hält

Kaum ein Grundstück im Raum Bad Kreuznach, im Hunsrück oder an den Hängen Rheinhessens ist eben. L-Steine – winkelförmige Betonfertigteile – sind die effizienteste Art, Höhenunterschiede abzufangen, Terrassen zu ebnen, Einfahrten seitlich zu sichern oder Beete einzufassen. Sie wirken einfach, sind aber tragende Bauteile: Ein falsch gesetzter L-Stein kippt nicht sofort, sondern nach zwei, drei Wintern. Bei der Hangbefestigung gilt deshalb: Fundament, Drainage und Hinterfüllung sind keine Details, sondern die eigentliche Arbeit.

Der fachgerechte Aufbau in sechs Schritten

  • Aushub & Planum: Graben ausheben – bei Stützhöhen ab etwa 1 m und in frostgefährdeten Lagen bis auf frostfreie Tiefe von rund 80 cm –, Planum verdichten.
  • Frostschutzschicht: Lagenweise verdichtete Schottertragschicht als tragfähiges, frostsicheres Auflager.
  • Fundament: Streifenfundament aus Beton (in der Regel C16/20 oder höher), Oberfläche eben und mit leichter Neigung zur Hangseite abgezogen.
  • Setzen: L-Steine in erdfeuchtem Mörtelbett fluchtgerecht mit 5 bis 10 mm Fugenabstand ausrichten, Fugen hinterseitig mit Fugenband oder Vlies abdichten, Elemente gegen Verschieben sichern.
  • Drainage: Drainageleitung am Wandfuß mit Anschluss an eine Versickerung oder den Regenwasserkanal – Stauwasser hinter der Wand ist die Hauptursache für Frostdruck und Kippen.
  • Hinterfüllung: Rückseite mit wasserdurchlässigem Material (Kies 16/32 oder Schotter) lagenweise verfüllen, mit Filtervlies vom Erdreich trennen, Verdichtung nur mit leichtem Gerät und Abstand zur Wand.

Typische Fehler – und warum sie teuer werden

  • Setzen ohne Fundament direkt auf verdichtetem Schotter: Die Elemente sacken ungleichmäßig ab, die Flucht bricht.
  • Fehlende oder nicht angeschlossene Drainage: Wasser staut sich, gefriert, drückt – der Stein kippt nach vorn.
  • Hinterfüllung mit bindigem Aushubboden statt Kies: Der Boden quillt bei Nässe, die Wand steht unter Dauerdruck.
  • Schwere Rüttelplatte direkt hinter den Steinen: Die Elemente werden aus dem frischen Mörtelbett gedrückt.
  • Unterschätzte Lasten: Steht hinter der Wand ein Auto, eine Terrasse oder ein weiterer Hang, muss das Element dafür bemessen sein.

Wann Statik und Genehmigung ins Spiel kommen

In Rheinland-Pfalz sind Stützmauern in der Regel bis 2 m Höhe verfahrensfrei, Abstandsflächen und Nachbarrecht gelten trotzdem. Ab etwa 1,5 m Stützhöhe, bei Verkehrslasten hinter der Wand oder schwierigen Böden ziehen wir einen Statiker hinzu und verwenden bemessene Elemente. Wir prüfen die Rahmenbedingungen vor der Ausführung – damit Ihre Hangbefestigung nicht nur hält, sondern auch rechtssicher ist.

Regionale Besonderheiten: Bauen in Bad Kreuznach, an der Nahe und in Rheinhessen

Standardlösungen aus dem Baumarkt-Ratgeber funktionieren hier nur bedingt. Die Region hat eigene Bodenverhältnisse, ein eigenes Klima und eigene Regeln – und wer sie kennt, baut dauerhafter.

  • Böden: Von lehmig-bindigen Böden in den Nahetalauen über tonhaltigen Löss in Rheinhessen bis zu felsigem Untergrund am Hunsrückrand. Bindige Böden sind frostempfindlich und stauen Wasser – hier muss der Unterbau tiefer, die Drainage konsequenter sein.
  • Hanglagen: Weinbergs- und Ortsrandlagen in Bad Kreuznach, Bad Münster am Stein, Roxheim, Waldböckelheim oder Stromberg bringen fast immer Höhenunterschiede mit. L-Steine, Treppen und terrassierte Beläge sind hier Standard, nicht Sonderfall.
  • Starkregen: Lokale Gewitterzellen mit hohen Niederschlagsmengen in kurzer Zeit nehmen zu. Versickerungsfähige Beläge, Rigolen und richtig dimensionierte Rinnen schützen Haus und Nachbargrundstück.
  • Gebühren & Vorgaben: Die Stadt Bad Kreuznach und viele Verbandsgemeinden bemessen Niederschlagswasser nach befestigter Fläche. Versickerungsfähige Systeme können sich hier auch wirtschaftlich rechnen. Zusätzlich gilt in Rheinland-Pfalz das Verbot neuer Schottergärten – bepflanzte Flächen statt reiner Steinwüsten sind Pflicht.
  • Hitze: Die Region zählt zu den wärmsten Deutschlands. Helle Beläge, Bäume, Pergolen und Verdunstungsflächen machen Terrasse und Hof im Sommer erst nutzbar.

Was eine Außenanlage kostet – und wo sich Sparen rächt

Pauschale Quadratmeterpreise führen bei Außenanlagen in die Irre, weil kein Grundstück dem anderen gleicht. Statt einer Zahl, die am Ende nicht stimmt, nennen wir Ihnen die Faktoren, die den Preis tatsächlich bestimmen – so können Sie Angebote seriös vergleichen. Eine erste Orientierung geben unsere Preise-Seite und der Beitrag Was kostet Pflastern?.

Die wichtigsten Preisfaktoren:

  • Rückbau und Entsorgung des Bestands (alter Belag, Schotter, Erdmassen).
  • Bodenart und erforderliche Aufbautiefe, Frostschutz, eventuell Bodenaustausch.
  • Materialwahl bei Pflaster, Platten und L-Steinen – der größte Hebel.
  • Verlegeart (ungebunden, Stelzlager, gebunden) und Formatgröße.
  • Entwässerung: Rinnen, Sickerfugen, Rigole, Drainage, Anschlüsse.
  • Höhenunterschiede: Stufen, Stützhöhen, Statik.
  • Zugänglichkeit der Baustelle für Bagger und Materiallogistik.

Wo Billigangebote sparen

Fast immer im Unsichtbaren: zu dünne Tragschicht, fehlende Verdichtungskontrolle, kein Trennvlies, keine Drainage hinter der Stützwand, Hinterfüllung mit Aushub. Diese Positionen kosten im Angebot wenige Prozent, entscheiden aber darüber, ob die Anlage 5 oder 30 Jahre hält. Wir arbeiten mit verbindlichen Festpreisen und schlüsseln jede Position transparent auf – Sie sehen, was Sie bekommen.

Alles aus einer Hand: So läuft Ihr Projekt mit SHG Galabau ab

Der größte Vorteil eines Fachbetriebs, der Pflasterbau, Terrassenbau, L-Steine, Erdarbeiten und Entwässerung selbst ausführt: Es gibt eine Planung, ein Höhenkonzept, eine Verantwortung. Keine Schnittstellenprobleme zwischen Pflasterer, Maurer und Gartenbauer. Seit 2011 realisieren wir Außenanlagen im gesamten Raum Bad Kreuznach, Bad Sobernheim, Kirn, Bingen, Ingelheim, Mainz, Wiesbaden und Alzey – für Privathaushalte, Hausverwaltungen, Weingüter und Gewerbe. So arbeiten wir:

  • Schritt 1 – Foto-Angebot: Sie laden Fotos Ihrer Fläche über unser Foto-Angebot-Formular hoch und erhalten innerhalb von 24 Stunden eine erste fachliche Einschätzung.
  • Schritt 2 – Vor-Ort-Termin: Wir nehmen Höhen auf, beurteilen Boden und Entwässerungssituation und besprechen Materialien anhand von Mustern.
  • Schritt 3 – Planung & Festpreis: Sie erhalten ein Höhen- und Entwässerungskonzept und ein verbindliches Festpreisangebot ohne versteckte Kosten.
  • Schritt 4 – Ausführung: Unser eigenes Fachpersonal – keine Subunternehmer – baut Unterbau, Pflaster, Platten und L-Steine termingerecht und sauber ein.
  • Schritt 5 – Abnahme & Pflegehinweise: Gemeinsame Begehung, besenreine Übergabe und konkrete Tipps zu Reinigung, Fugenpflege und Winterdienst.

Fazit

Moderne Außenanlagen sind 2026 ein Zusammenspiel aus Gestaltung, Klimaanpassung und Bautechnik. Pflasterbau, Plattenverlegung auf der Terrasse und Hangbefestigung mit L-Steinen greifen ineinander – über das Höhenkonzept, über die Entwässerung und über den Unterbau, den später niemand mehr sieht, der aber alles trägt.

Wer in Bad Kreuznach, an der Nahe oder in Rheinhessen baut, sollte auf einen Fachbetrieb setzen, der die regionalen Böden und Hanglagen kennt, nach den anerkannten Regeln der Technik arbeitet und alle Gewerke selbst ausführt. Genau das ist der Anspruch von SHG Garten- und Landschaftsbau – seit 2011, mit eigenem Fachpersonal, Festpreis und ehrlicher Beratung.

Jetzt kostenlos anfragen oder Foto Ihrer Fläche einsenden und Einschätzung in 24 h erhalten – wir planen Einfahrt, Terrasse und Hang als eine Außenanlage, die Jahrzehnte hält.

Häufige Fragen

Welche Terrassenplatten sind 2026 am beliebtesten?

Großformatige Feinsteinzeugplatten (Keramik) in 2 cm Stärke und Formaten wie 60 × 60, 80 × 80 oder 120 × 60 cm in warmen, hellen Naturtönen. Sie sind frostbeständig, farbecht, fleckenunempfindlich und mit Rutschhemmung R11 auch nass sicher. Für ein wertiges Ambiente bleibt Naturstein die Alternative, für ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis Betonplatten.

Kann man Keramikplatten einfach im Splittbett verlegen?

Grundsätzlich ja, aber mit Einschränkungen: Dünne 2-cm-Platten in Großformaten können bei Punktlasten im ungebundenen Splittbett brechen. Für dauerhaft ebene, belastbare Terrassen mit großen Keramikplatten empfehlen wir die gebundene Verlegung in Drainmörtel oder – bei geringer Aufbauhöhe – Stelzlager. Wir beraten je nach Untergrund, Aufbauhöhe und Nutzung.

Wie tief muss das Fundament für L-Steine sein?

Das hängt von Stützhöhe, Boden und Frostgefährdung ab. Als Richtwert gilt: Bei Stützhöhen ab etwa 1 m und in frostgefährdeten Lagen wie im Raum Bad Kreuznach ein frostfreies Fundament in rund 80 cm Tiefe – bestehend aus verdichteter Schottertragschicht und Betonstreifenfundament. Kleinere Beeteinfassungen kommen mit weniger aus. Entscheidend ist zusätzlich eine funktionierende Drainage und eine wasserdurchlässige Hinterfüllung.

Brauche ich für L-Steine eine Baugenehmigung?

In Rheinland-Pfalz sind Stützmauern in der Regel bis 2 m Höhe verfahrensfrei. Trotzdem gelten Abstandsflächen und das Nachbarrecht, und bei Verkehrslasten hinter der Wand oder größeren Stützhöhen ist eine statische Bemessung sinnvoll. Wir prüfen die Rahmenbedingungen für Ihr Grundstück vor der Ausführung.

Was ist der Unterschied zwischen ungebundener und gebundener Pflasterbauweise?

Ungebunden heißt: Steine im Splitt- oder Sandbett mit Splitt- oder Sandfuge auf einer Schottertragschicht – flexibel, versickerungsfähig, reparaturfreundlich und für die meisten privaten Flächen ideal. Gebunden heißt: Steine in Drainmörtel auf Drainbeton mit gebundener Fuge – aufwendiger, aber bei hoher Belastung, Natursteinpflaster, Rinnen und Stufen dauerhafter. Mischformen führen häufig zu Schäden.

Wie viel Gefälle braucht eine Terrasse?

Mindestens 2 % vom Haus weg – bei 4 m Terrassentiefe sind das 8 cm Höhenunterschied. Das Gefälle wird im Unterbau geplant, nicht im Belag ausgeglichen. Zusätzlich gehört zwischen Belag und Hauswand eine Bewegungsfuge mit Kiesstreifen oder Rinne.

Lohnt sich versickerungsfähiges Pflaster in Bad Kreuznach?

In den meisten Fällen ja. Die Stadt Bad Kreuznach und viele Verbandsgemeinden bemessen Niederschlagswasser nach befestigter Fläche; versickerungsfähige Flächen werden geringer oder gar nicht berechnet. Zusätzlich schützt die Versickerung bei Starkregen das eigene Grundstück, entlastet den Kanal und kühlt im Sommer durch Verdunstung.

Welcher Fachbetrieb baut Außenanlagen in Bad Kreuznach und Umgebung?

SHG Garten- und Landschaftsbau aus Bad Kreuznach plant und baut komplette Außenanlagen – Pflasterbau, Terrassenbau, L-Steine, Erdarbeiten und Entwässerung – mit eigenem Fachpersonal und Festpreis im gesamten Raum Nahe und Rheinhessen, von Kirn und Bad Sobernheim über Bingen und Ingelheim bis Mainz, Wiesbaden und Alzey. Kontakt: +49 163 5310390 oder über das Foto-Angebot.

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Ob einmaliges Projekt oder regelmäßige Pflege: Wir beraten Sie gerne persönlich vor Ort – mit Erfahrung aus 15 Jahren Garten- und Landschaftsbau.